Liebe Freunde und Gönner von Pukllasunchis

Der Aufbau unserer neuen Webseite ist jetzt abgeschlossen; es ist jetzt alles drin, was wir zur Darstellung bringen wollten. Allerdings entspricht diese Darstellung nicht der jetzigen Aktualität, nicht dem, was im Moment tatsächlich ist, sondern es ist ein Pukllasunchis im Normalfall, so wie es vor etwas mehr als einem halben Jahr gelebt und gewirkt hat.

Es ist Corona, die die Aktualität bestimmt, auch diejenige von Pukllasunchis. Wie diese in Peru und für Pukllasunchis im Moment aussieht, können Sie in der News-Rubrik nachlesen. Hier erfahren Sie, wie Peru trotz sinkender Fallzahlen am Ausnahmezustand mit strengen Auflagen festhält und die Bildungsinstitutionen weiterhin geschlossen bleiben. Pukllasunchis geht davon aus, dass ein normales Schuljahr mit Präsenzunterricht frühestens wieder ab März des nächsten Jahres möglich sein wird. Zudem finden Sie hier das Porträt einer Strassenverkäuferin, welche schildert, wie ihr Lebensalltag in diesen Zeiten aussieht; wir werden in den nächsten Monaten weitere Porträts dieser Art aufschalten.

Pandemien sind hauptsächlich ein grosses Unglück, das ist unbestritten. Ob Pandemien einen tieferen Sinn haben, darüber kann man kann lang und breit diskutieren; die Meinungen darüber sind sehr kontrovers. Aber sie können positive Kräfte freisetzen. Dafür legen all die Mitarbeitenden von Pukllasunchis in Cusco Zeugnis ab. Der Bericht von Christine Appenzeller, den Sie ebenfalls in den News finden, belegt eindrücklich, mit welchem Engagement, mit welchem Erfindergeist und welcher Kreativität die Pukllas in Cusco mit der schwierigen Situation fertig zu werden versuchen. Sie lassen sich nicht unterkriegen und setzen starke Zeichen!

Christine Appenzeller, Cusco

Christine Appenzeller, Cusco

Co-Direktorin Asociacion Pukllasunchis Peru

Richard Helbling, Zürich

Richard Helbling, Zürich

Präsident Stiftung Pukllasunchis Schweiz

Für eine andere Schule.

«Pukllasunchis» ist ein Ausdruck aus dem Quechua und lässt sich auf Deutsch übersetzen mit «Wir wollen zusammen spielen!». Das ist eine programmatische Aussage. Pukllasunchis schafft in seiner Schule einen Rahmen, wo Mädchen und Buben, Jugendliche und Erwachsene sich wohl fühlen, Freude am Lernen haben und sich frei und unabhängig äussern können.

Die Menschen stärken.

Der Mensch steht für Pukllasunchis im Mittelpunkt, das Individuum in seiner Einzigartigkeit und mit seinen ganz eigenen Fähigkeiten. Die erste Aufgabe von Bildung ist es, das Selbstwertgefühl jedes Einzelnen zu stärken. Nur Kinder mit einem guten Selbstbewusstsein können später ihre Rechte wahrnehmen und einen konstruktiven Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Peru – ein Schwellenland?

Peru verzeichnete zwischen 2007 und 2014 eine der längste Wachstumsphasen weltweit. Aufgrund seines gewachsenen Pro-Kopf-Einkommens gilt Peru heute nicht mehr als Entwicklungsland, sondern gehört mittlerweile zur Gruppe der sogenannten Schwellenländer. Die Ungleichheit in Peru ist aber nach wie vor gross, Einkommen und Vermögen sind extrem ungleich verteilt.

Am Anfang war es ein Experiment.

Begonnen hat es mit einem Kindergarten in einem Aussenquartier in Cusco, initiiert von einer jungen Lehrerin aus der Schweiz und einer Handvoll ebenso junger engagierter peruanischer Pädagoginnen und Pädagogen. Heute ist Pukllasunchis eine stattliche Bildungsorganisation mit einem grossen Mitarbeiterstab und einem vielfältigen Tätigkeitsfeld.

Ich und Pukllasunchis

Ohne die Spenden aus der Schweiz wäre Pukllasunchis wohl kaum das geworden, was es heute ist. Die Stiftung Pukllasunchis Schweiz koordiniert diese und unterstützt Pukllasunchis aus der Ferne.

Pukllasunchis ist weiterhin auf Spenden aus der Schweiz angewiesen. Spenden und Beiträge zur Unterstützung der Arbeit von Pukllasunchis sind daher höchst willkommen. Unterstützt werden können sowohl Einzelprojekte als auch die Organisation als Ganzes.

Modellschule

Schulanlage in Tikapata

Pädagogische Hochschule

Ausbildung LehrerInnen

Radio mit Andenkindern

Ein Werkzeug für indigene Völker

Inklusion

Integration Kinder mit Behinderung

Sipas Wayna

Jugendzentrum

Kawsay

Umweltprogram

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